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Stärkeren Einfluss geltend machen 

Vertreter von elf Bornheimer Schulen gründeten nun die Stadtschul­pflegschaft Bornheim als Inter­essenvertretung der Schul­pflegschaften hiesiger Schulen.

 

Der von den Schulpflegschaftsvertretern gewählte Vor­stand setzt sich aus vier Mitgliedern zusammen: Vorsitzender Frank Müller (Eu­ropaschule Bornheim), Stell­vertretende Vorsitzende Friedericke Reidick (Alexander von Humboldt-Gymnasium), 1. Beisitzerin Christine Rönker (Sebastian Grundschule Rois­dorf), 2. Beisitzerin Roswitha Müller (Franziskus Hauptschu­le Merten).

 

Vorrangiges Ziel ist die In­teressenvertretung gegenüber der Stadt, so die Vorstandsmit­glieder. Frank Müller betonte nach seiner Wahl, dass die Stadtschulpflegschaft für alle Bornheimer Schulen offen sei - auch für diejenigen, die bei der Gründungsversammlung nicht anwesend waren. Besonders wichtig sei ihm der intensive Austausch mit allen engagierten und interessierten Eltern, da­mit die Stadtschulpflegschaft ei­ne aktive Rolle bei der Gestal­tung des Schullebens in Bornheim spiele.

 

Schwerpunkte der Arbeit sind die Nahverkehrssituation und der wachsende Sportstätten­mangel aufgrund des Ausbaus der Grundschulen zu Offenen Ganztagsschulen. Ebenso wur­de die neue Anlaufstelle der Ca­ritas für schwerst Drogenab­hängige thematisiert. Bei die­sen und weiteren Fragen möch­ten sich die an Bornheimer Schulen engagierten Eltern einen stärkeren Einfluss bei der Stadt und anderen Institutionen verschaffen. Aus diesem Grund möchte die Stadtschulpflegschaft auch ei­nen Sitz im Schulausschuss der Stadt Bornheim erzielen.

Mit einstimmigem Beschluss bei der letzten Stadtratssitzung wurde Friedericke Reidick als sachkundige Einwohnerin in den Schulausschuss berufen.

Mittwoch, 22. April 2009


(Quelle: http://www.wir-im-vorgebirge.de)